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W-O-D

Team AnnoZone

  • »W-O-D« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 19. Mai 2014, 00:23

Quo Vadis Ubisoft ?

Es lief nich so wie gedacht für Ubisoft im letzten Geschäftsjahr, so liest sich jedenfalls der Geschäftsbericht laut der Pressemitteilung bei 4Players. Knappe 50 Millionen € Miese, GamesIndustry.biz spricht gar von 65 Millionen, doch das sind am Umsatz von über 1ner Milliarde gemessen nur Peanuts. Eine weitere Meldung jedoch sorgt im ersten Moment für Euphorie, man möchte nun Spiele entwickeln die länger halten, doch sollte der geneigte Spieler grade diese genauer lesen. Man möchte mehr digitale Inhalte verkaufen, die Dlc's bei 2070 waren nur ein Anfang. Ob digitale Mittel alleine ausreichen um Spiele langfristig am Leben zu erhalten, und wirklich einen Mehrwert darstellen, muss sich erst noch zeigen. Ein Markenbewusstsein im Hinblick auf die Annoserie scheint jedenfalls nur rudimentär vorhanden zu sein.

Quellen: 4Players-01 & 4Players-02

Dorimil

Insel-Eroberer

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2

Montag, 19. Mai 2014, 14:13

um ehrlich zu sein wundert es mich auch überhaupt nicht.


die einzigen, die sich darüber wundern, sind die Entscheidungsträger bei Ubi und die Aktionäre... :totlach:
  Lebe jeden Tag, als wäre es Dein Letzter!

3

Montag, 19. Mai 2014, 23:37

Die wundern sich überhaupt nicht, da der Verlust geplant war, nachdem Watch Dogs und The Crew verschoben wurden, um, so Ubisoft, höhere Qualität zu erreichen. Beide Titel waren eigentlich für das vergangene Geschäftsjahr geplant. Durch die langen Produktzyklen mit nur sehr kurzen Einnahme-Phasen ist die Betrachtung von Jahresbilanzen bei Publishern oft schwierig, da muss man schon mehrere hintereinander angucken, um ein vernünftiges Bild der Situation zu bekommen.

Wenn man sich mal ansieht, dass mit Release beider Titel ein Umsatz von 1,42 Mrd. Euro geplant war (also fast 50% mehr) und diese Einnahmen (sofern es wie geplant läuft) nun nur auf das nächste Geschäftsjahr verschoben sind, machen diese paar Millionen Verlust, die jetzt unterm Strich da stehen, nichts aus.

Erik

Ausguck

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4

Dienstag, 20. Mai 2014, 10:16

Klar hat UBI-Schrott das Release von Watch Dogs verschoben und hat somit weniger Einnahmen. Dies geht aber auch anderen Publishern so. Denn letztlich kommt man nicht daran vorbei dass UBI mit ihrem free2play Dreck auf die völlig schiefe Bahn kommt und diese "Firmenpolitik" keineswegs konform mit den Wünschen der Spieler geht. Dies betrifft ganz besonders "Die Siedler" und "Anno" wo eine große und sicher auch treue Fangemeinde einfach vor den Kopf gestoßen wurde indem man dieser grottige free2play Ableger vor die Nase setzte und sich einen Dreck darum scherte wie diese reagieren. Gerade mit "Watch Dogs" versuchen sie nun, auch ganz aggressiv, das Spiel zu hypen um möglichst viel Gewinn daraus zu schöpfen. Beispiele? Gerne doch:

- es werden Tablets an Journalisten verschenkt: siehe hier
- es gibt Ungereimtheiten mit der Spielegrafik, diese soll schlechter sein als von in UBI gezeigten Videos: siehe hier
- nach einer ersten schlechteren Wertung warnt UBI vor falschen Reviews: siehe hier

Dies alles zeigt doch deutlich wie aggressiv UBI versucht das Spiel auf die ersten Ränge zu schieben, möglichst hohe Verkaufszahlen zu erreichen ummöglichst viel Gewinn zu machen. Watch Dogs muss nun, koste es was es wolle, den Gewinn wieder einfahren. Ein guter Publisher hat, meiner Meinung nach, solche Methoden nicht nötig. Er überzeugt einfach durch Qualität, Nähe und Kommunikation mit den Spielern und Fans. Ich persönlich würde mir wünschen dass Watch Dogs ein großer Flop wird und nicht den Gewinn einfährt welchen sich UBI verspricht. Anschließend bleiben zwei Möglichkeiten. Entweder macht UBI endlich eine Kehrtwende und besinnt sich wieder auf die Spiele welche eine treue Fangemeinde haben, lässt in Zukunft die Finger vom free2play Dreck und bringt wieder ein schönes Anno und Die Siedler heraus. Oder ... UBI geht einfach pleite, es gab schon genügend Publisher welche schließen mussten. Ich persönlich würde mir letzteres wünschen, wünschen dass Anno und Die Siedler von einem verantwortungsvollen Publisher gekauft und wieder auf die richtige Bahn gebracht werden.

Gerade der Umgang von UBI-Schrott mit der Community ist doch von purer Ignoranz gekennzeichnet. Da sitzen ein paar Schlipsträger mit Marketingtypen zusammen welche versuchen ein rein synthetisches Spiel zu erstellen welches möglichst hohen Gewinn abwerfen soll. Die Spieler und Konsumenten werden dazu nicht befragt. Es geht aber auch anders. Ivch selbst spiele, neben Anno, auch Civilization. Im Herbst soll ein neues Spiel erscheinen. :jaaaaa: Im deutschen Raum gibt es dazu ein kleines, feines und unabhängiges Forum. Darin sind auch Mitarbeiter von Firaxis angemeldet welche mitlesen, Beiträge schreiben, auf Fragen antworten (insofern sie es denn derzeit dürfen) und es wurde bereits seitens 2K (Publisher) und Firaxis (Entwickler) zugesichert dass dem Forum eine Vorabversion (im Sommer) zur Verfügung gestellt wird damit ein Mod ein entsprechendes Lets Play daraus macht um es allen zu zeigen. Klar haben 2K und Firaxis auch ihre Firmenpolitik, auch sie wollen Geld verdienen und richten sich dementsprechend mit ihrer Strategie darauf ein, fällen Entscheidungen welche sicher nicht von allen getragen werden und dennoch ... Denoch hat man das Gefühl dass sie nicht abgehoben in ihrem Glaspalast sitzen sondern noch wirklich die Nähe zur Community suchen.

Ach und ja ... was Entwicklungszeit und Verschiebung von Releases angeht. Blizzard ist da gerade ein gängiger Vertreter. :hey: Auch wenn ich deren Firmenpolitik nicht immer positiv sehe, so reagieren sie noch auf Kritik (Abschaffung Auktionshaus in Diablo3). Gerade Blizzard braucht immer eine Ewigkeit um ein Spiel zum Release zu bringen, aber gehts denen dann schlechter? Ich denke nicht. Klar die haben noch WOW um Geld zu verdienen, aber auch da sinken die Zahlen der Spieler. Letztlich haben sie aber ein durchdachtes Firmenkonzept und qualitativ gute Spiele um solche Durststrecken zu überstehen. UBI-Schrott hingegen besitzt dies nicht.

Dorimil

Insel-Eroberer

Beiträge: 436

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5

Dienstag, 20. Mai 2014, 11:44

Blizzard ist immer ein schlechter Vergleich. Die haben mit WoW ihren Dukatenesel und so lange die Nutzerzahlen dort nicht unter 5 Mio fallen auch kein Problem. Dieses finanzielle Polster hat kein anderer Entwickler/Publisher!

Was hat Ubi? Auf dem PC-Markt gibt es nur noch Assassins Creed als starke Marke...ursprünglich als Trilogie angesetzt kommt dieses Jahr der fünfte Teil! Da warte ich ja auch noch auf ein "F2P"-Spiel zu...alle anderen Marken dürften doch inzwischen verwurstet worden sein. Was aus Far Cry wird, steht noch in den Sternen...
Dazu kommt die "Nicht"-Akzeptanz von uplay (wie auch bei Origin von EA) als Launcher und dem damit verbundenen Online-Zwang. Ich würde wetten, daß die Verkäufe nur mit Steam-Anbindung um einen zweistelligen Prozentsatz höher wären. Aber man verzichtet lieber auf einen "sicheren" Absatzmarkt, um die Provision für Valve zu sparen...

Aber Ubi wird nicht so schnell pleite gehen...auf dem Konsolenmarkt sind sie noch gut vertreten und damit machen sie auch noch genug Umsatz und Gewinn.

Zitat

Ich persönlich würde mir letzteres wünschen, wünschen dass Anno und Die
Siedler von einem verantwortungsvollen Publisher gekauft und wieder auf
die richtige Bahn gebracht werden.
DAS würde ich auch begrüßen. Das Problem mit beiden Spieleserien ist nur, was willst Du da neues bringen? Höre ich selber auch nicht gerne...gib mir ein neues Anno!... :lol: ...ist aber leider so.
  Lebe jeden Tag, als wäre es Dein Letzter!

millimarg

SeeBär

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6

Dienstag, 20. Mai 2014, 11:56

Ein neues Anno im Stil von 1503 ... alle geplanten oder verloren gegangenen Features dabei ... vielleicht auch mit einigen guten Funktionen aus 1602, 1404 ... Das würde ich begrüssen! Aber beim grossen Publikum käme es wohl nicht recht an... Schade.
  Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles, was wahr ist, solltest du auch sagen.
- Voltaire (1694 - 1778)

Erik

Ausguck

Beiträge: 83

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7

Dienstag, 20. Mai 2014, 12:07

@Dorimil: Klar ist Blizzard ein Vergleich welcher etwas hinkt. Anderseits macht er aber auch deutlich dass man erfolgreich und lange am Markt bestehen kann. Dass der Gewinn, welcher einfach auch benötigt wird um neue Spiele zu entwickeln, stimmt und man in der Lage ist die Spieler zu begeistern. Warum wohl sonst spielen noch xxx-Menschen nach Jahren WOW?

Dass es schwer ist für "Anno" oder "Die Siedler" etwas neues zu entwickeln ist auch nir klar. Anderseits, nehmen wir mal die Civilization Reihe. Diese besteht seit 1991, also 23 Jahre. Seit 1991 kommt ca. aller 5 Jahre ein neues Civilization auf den Markt. Dabei gibt es mal hier und da Änderrungen, die Grafik hat sich, logisch, gewandelt und ist hübscher geworden, ABER am Spielprinzip hat sich über den gesamten Zeitraum nichts geändert. Wenn die Reihe keinen Gewinn abwerfen würde, nun denn würden 2K und Firaxis Civilization einschlafen lassen. Tun sie aber nicht. Im Gegenteil, auch in Zeiten wo Rundenstrategie nicht angesagt war haben sie weiter an der Reihe gearbeitet und somit auch einen gewissen Stamm sehr treuer Fans um sich versamelt.
Klar gibt es auch hier Leute welche Steam ablehnen, aber dies ist dann noch ein anderes Thema.

8

Dienstag, 20. Mai 2014, 13:00

Deine Beispiele zu Watch Dogs sind doch ganz normales Marketing, da ist nichts Ungewöhnlich dran. Und da große Publisher bei sehr teuren Produktionen, gerade bei einer komplett neuen Marke, darauf angewiesen sind, dass ein Hype entsteht, werden da natürlich alle Register gezogen. Watch Dogs wird ja vermutlich die nächste große Marke nach Assassin's Creed für Ubisoft (oder soll es zumindest werden), da ist es ganz klar, dass man den Erfolg nicht dem Zufall überlässt. Das wäre ja geradezu fahrlässig und würde keinen guten, sondern einen wahnsinnigen Publisher auszeichnen.

Und dieses Review, von dem da die Rede ist, ist tatsächlich sehr fragwürdig, wie viele User schon ganz ohne Ubi-Hinweis gemerkt haben. Kurzfassung: Unbekannte Webiste versucht mit extra frühem Test und Skandalwertung Aufmerksamkeit zu bekommen. Erfolgreich. Yeah. Gutes Marketing :D

Deine Forderung, Ubisoft möge sich doch auf die Spiele konzentrieren, die eine treue Fangemeinde haben, ist erstaunlich. Das ist genau das Gegenteil dessen, was Spieler normalerweise von großen Publishern fordern, nämlich Innovation und Mut zu neuen Marken. Genau das setzt Ubisoft mit Watch Dogs um und offenbar ist das nun auch wieder nicht richtig, wenn es nach dir geht. Warum kann man sich hier nicht einfach mal freuen, dass es mal wieder eine neue Marke neben den ganzen altbekannten CoDs, ACs und BFs gibt? Noch dazu vermischt du da irgendwie die Kritik: Dein Nichtgefallen an F2P in Ehren, aber das hat mit Watch Dogs nichts zu tun. Wenn du da ein bisschen sauberer trennst und vielleicht die Emotionen ein wenig bei Seite lässt, die da bei dir doch eine wesentliche Rolle zu spielen scheinen, wird die Analyse vielleicht besser :)

Der Vergleich mit Civ hinkt leider auch ein wenig, da Civ weltweit doch eine deutlich größere Kundenbasis hat und die Serie quasi zur Allgemeinbildung für jeden gehört, der sich mit der Geschichte der Strategiespiele auch nur entfernt beschäftigt. Anno hat es da als friedliches Aufbauspiel international schwerer. Deswegen ja wohl auch der (bei nicht wenigen Fans unbeliebte) Transfer in die Moderne. Überhaupt erwähnst du da doch eigentlich einen wesentlichen Punkt: Anno 2070 ist momentan nicht über fünf, sondern gerade zweieinhalb Jahre alt. Bis zum Civ-Rhythmus hat Anno also nochmal genauso viel Zeit ;D

Der Hausgeist

immer für einen Spuuk zu haben :)

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9

Dienstag, 20. Mai 2014, 14:11

Es ist dennoch Tatsache das die Annoserie von Ubi eher stiefmütterlich behandelt wird, und bei AO werden grad soviel Ressourcen freigemacht das es nicht ganz zusammenbricht. Ubisoft selbst ist sich nicht im klaren wohin die Reise geht, lässt in älteren Pressemitteilungen gut verfolgen, Was den Internationalen Markt von Anno anlangt, hat man in der Vergangenheit vieles versäumt, EA hatte damals so gut wie keinen Finger für 1503 gerührt, weswegen der amerikamarkt fast brach lag. In Japan hingegen war es sehr beliebt, doch da lies man die leute ohne Addon im Stich.

Selbst wenn Anno einen Nischenmarkt bedient, hat es dennoch genügend Käufer gefunden, deshalb sollte Ubi seine Nischenprodukte nicht so sträflich vernachlässigen.;)

10

Dienstag, 20. Mai 2014, 14:40

Anno wurde von UBI wie Siedler vernichtet, Punkt aus Ende.


Wenn ich die AO Startseite lese muss ich immer laut lachen die sieht so aus:

Wartung
Wartung
Wartung
Wartung
Happy Hour
Wartung
Sorry
Wartung

ich würde mich SCHÄMEN an Stelle von BB aber kein wunder aktuell hat UBI glaube 7 Browser Müll Spiele am Markt und keins läuft richtig, dazu meint UBI immer noch es wäre der Goldesel, nur seltsam das Zynga ca. 50% Spieler und Einnahmen im letztem Jahr verloren hat F2P ist eben nicht der Goldesel, die User sind eben mal aufgewacht.

Dazu wer mehr wie 5 Euro in so Schrottspiele steckt....sorry aber dem ist nicht zu helfen.

BB stand mal hoch im Kurs bei mir (Siedler 4 Mitarbeit) aber atm. ist es eine Truppe aus Clowns die von nichts Ahnung haben.

11

Dienstag, 20. Mai 2014, 15:40

F2P ist schon noch profitabel, nur hat Zynga plötzlich Konkurrenz bekommen. Damit hat man wohl nicht gerechnet, schließlich war man ja der König des F2P-Marktes. Naja, Hochmut kam vor dem Fall, auch bei Zynga :D

Der Hausgeist

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12

Dienstag, 20. Mai 2014, 15:42

Solange überhaupt wer Geld in F2P steckt, werden Publisher nicht umdenken, denn die Masse wirft noch genug ab um es weiterlaufen zu lassen.

Ps: deine Beiträge waren schonmal intelligenter Warlord ;)

13

Dienstag, 20. Mai 2014, 16:11

Ich denke der Markt wird sich eher noch ausweiten. F2P gewinnt in letzter Zeit auch bei den klassischen "Gamern" immer mehr an Akzeptanz, bei MMOs ist es sogar schon so weit, dass viele gar nicht mehr einsehen, ein Spiel zu kaufen, wenn es das doch anderswo auch (vermeintlich) gratis gibt – Die Argumentation liest man in letzter Zeit oft (man vergleiche das mit der Anfangszeit der F2P-MMOs, da war man sich einig, dass das Teufelszeug sei). Und je weiter das Geschäftsmodell in der Gesellschaft akzeptiert wird, desto mehr Geld lässt sich verdienen.

Ich vermute auch, dass die Bereitschaft des Einzelnen, tatsächlich auch mal Geld auszugeben, in den nächsten Jahren noch steigen wird, wenn es "normal" ist, so etwas zu spielen und dafür auch zu zahlen. Viele junge Spieler wachsen heute schon mit diesen Modellen auf, für die ist das gar nichts Besonderes mehr. Wenn die später Geld verdienen, werden die gar kein Problem damit haben, das auch für virtuelle Güter auszugeben – wo unsereins immer noch zögert.

Die Büchse der Pandora ist auf, das Übel ist in der Welt :D

14

Dienstag, 20. Mai 2014, 17:11

Das seltsame ist jetzt noch das genau diese "Spieler" die in alle möglichen F2P Geld pumpen z.B. im UBI Forum rumgemault haben welche Frechheit es doch wäre für 7 Euro DLC anzubieten, aber im Rubinshop 99 Euro lassen, für virtuelle Pixel die nicht mal ihnen gehören, beim DLC hat man es aber für immer.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »-Warlord-« (1. Juni 2014, 14:13)


millimarg

SeeBär

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15

Dienstag, 20. Mai 2014, 20:50

Meiner Meinung nach ist Ubi zu gross für Anno.
Ein neues, kleines Entwicklerstudio (am besten aus Ur-Anno-Fans bestehend =) ) sollte es übernehmen - und auch selbst vermarkten. Die könnten dann zwar weniger Werbung machen, doch würde es dann hoffentlich wieder mit so viel Liebe und Enthusiasmus gemacht werden, wie es anfangs bei MD der Fall war, und sodass sicher einige - zumindest die alten, wirklichen "Annoisten" - auch Geld in ein neues Anno investieren würden.
Aber ich glaube, dass Anno langsam aber sicher seinem Ende zu geht. Was soll man auch für grosse, neue Änderungen, Erweiterungen, Features machen? Die friedlichen Aufbaustrategiespiel-Spieler sind ziemlich sicher am aussterben :heul:
Aber die Alternativen, die einem da geboten werden, sind auch wirklich absolut unter jedem Niveau. Nichts gegen die, die WoW u. dgl. spielen, aber was ist der Sinn dahinter, andere abzuschiessen? Ich denke, es gibt genug realen Krieg, sodass man kein Spiel für solches braucht - auch nicht, wenn es "Free" to play ist.

Apropos F2P: Wenn das so weiter geht, fragt man sich irgendwann, wie lange es noch dauert, bis man sein ganzes Leben ins Internet verlagert. Secondlife ist da ein gutes Beispiel...

:hauwech:
  Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles, was wahr ist, solltest du auch sagen.
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16

Dienstag, 20. Mai 2014, 22:37

Der Sinn ist, dass es Spaß macht. Also der gleiche wie bei Anno. Und ja, virtuelles Abschießen macht Spaß. Sakrileg! Sittenverfall! Der Abgrund der Gesellschaft! Die Apokalypse ist nah! 8) Wobei bei WoW nur wenige Klassen überhaupt schießen können, aber das kehren wir mal heimlich unter den Tisch :g:

millimarg

SeeBär

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17

Mittwoch, 21. Mai 2014, 12:17

Jaja, die heutige Jugend :D

Aber du hast noch einiges vergessen: Gesellschaftsverdummung! Tyrannei der Grosskonzerne! Gesteigerte Aggression! Vereinsamung! ... u. dgl. usw. usf. etc. pp. o.ä. u.a. ... :g:


:rofl:
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Dorimil

Insel-Eroberer

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18

Mittwoch, 21. Mai 2014, 12:29

Stimmt...die Generation Facebook hat andere Ansprüche an ein Spiel...

Heute: anklicken, downloaden/installieren, spielen, fertig, nächstes Spiel

"Damals": in den Laden gehen und das heiss ersehnte Spiel in der Eurobox :guggug: einpacken. Auf dem Weg nach Hause das 300-seitige Handbuch lesen. Installieren...spielen (ich lass evtl. Hardware-Probleme mal weg! :hey: ). Spiel verlieren!!!!! Neustarten und andere Strategie ausprobieren. ...wieder verlieren. Handbuch nochmal lesen...neuer Versuch. Wieder Fehlschlag...im Internet nach Strategien suchen...ausprobieren...
(mein Weg mit Patrizier 2! :lol: )
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millimarg

SeeBär

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19

Mittwoch, 21. Mai 2014, 12:34

Ah! Endlich jemand, der weiss, was spielen ist! :eijoo:
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20

Mittwoch, 21. Mai 2014, 16:26

Ach ja, das waren noch Zeiten ... Bei Patrizier 2 hatte ich auch einen recht holprigen Anfang :lol: Aber die heutigen Zeiten sind auch Ok :g:
Wer heute auch gern nochmal so richtig verlieren möchte, dem kann ich "Dark Souls" ans Herz legen 8) Leider keine WiSim, aber das tut dem Haare-Raufen (sofern noch möglich) keinen Abbruch.