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W-O-D

Team AnnoZone

  • »W-O-D« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 1. März 2017, 00:43

Amazons Clouddienst mit Problemen - Wenn sich Wolken auflösen

Ahoi Ihr Landratten. Nicht wenig hängt mittlerweile von sogenannten Clouddiensten ab, umso schmerzilicher wird es allerdings wenn sich solche "Datenwolken" einfach mal in Wohlgefallen auflösen. Derzeit kämpft Amazon mit einem wohl größeren Problem in einem US-Rechenzentrum, wo die Server für deren S3-Clouddienst stehen. Zahlreiche Webseiten, oder Teile davon, funktionieren nicht mehr richtig, oder sind ganz ausgefallen. Das Ausmaß des Schadens ist nicht abzusehn, ebensowenig wann alles wieder reibungslos läuft. Fazit: Wer seine Daten einer Wolke anvertraut, der muss damit rechnen das sich diese auf nimmer Wiedersehn auflöst.

Quelle: Artikel bei Winfuture http://www.winfuture.de/news,96438.html

Dickerbaer

Administrator

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2

Mittwoch, 1. März 2017, 19:40

Wer so blöd ist, sich auf sowas zu verlassen, der hat es nicht anders verdient.
  Höflichkeit ist die höchste Form der Verachtung!

Soricida

Piratenschreck

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3

Mittwoch, 1. März 2017, 20:49

Geenauuu...

Egal ob "Wolke" oder "Festplatte", wer seine (für Ihn) wichtigen Daten nicht auch noch (mindestens einmal) selber irgendwie und irgendwo anders sichert, der braucht sich dann wenigstens aber auch nie wieder mit diesen zu beschäftigen... :scratch:
  Ich bin ja nicht neugierig, aber wissen möchte ich es schon!

acon

Administrator

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4

Mittwoch, 1. März 2017, 21:29

Ich dachte man speichert die Daten in diesem Eimer-Icon auf dem Desktop. Dieser Ordner ist bei mir nie voll.

5

Mittwoch, 1. März 2017, 23:14

Ich dachte man speichert die Daten in diesem Eimer-Icon auf dem Desktop. Dieser Ordner ist bei mir nie voll.


Das würde so sogar funktionieren, da sich der Papierkorb wie ein normaler Ordner verhält, bis man manuell alles rauslöscht ;)
LG
  Herausforderung gesucht?
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Barbarella

Schatzjäger

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6

Samstag, 4. März 2017, 11:16

Hier geht es nicht um Dienste wie Google Drive oder OneDrive, wo man seine Urlaubsbilder speichert. AWS ist ein Dienst, bei dem Unternehmen z.B. virtuelle Maschinen hosten können und darauf ihre Dienste anbieten, um so das eigene Rechenzentrum zu entlasten bzw. bei Lastspitzen flexibel Server dazu schalten zu können. Bei Microsoft heißt dieser Dienst Azure.

Wer solche Dienste anbietet, muss nötigenfalls auf andere Rechenzentren umschalten können. Ich gehe davon aus, dass Amazon das weiß und würde auch auf einen Hackerangriff tippen, welcher zusammen mit dem Rechenzentrum auch die Hochverfügbarkeitsmechanismen lahmgelegt hat. Genauso hätten die Hacker die einzelnen Firmen angreifen können mit möglichweise ähnlich gravierenden Folgen. Es wäre uns nur nicht so dramatisch ins Bewusstsein gerückt worden, wie verletzlich die moderne Welt ist, weil wir nur selektiv davon erfahren hätten, je nach dem, ob wir betroffen sind oder nicht.

Wir sind halt im Krieg um das Internet. Wer solche Dienste in Geiselhaft nehmen kann, kann die Welt beherrschen. Amazon wird aufrüsten und die Hacker auch. Microsoft und Co. werden sehr aufmerksam beobachten was da passiert und eigene Maßnahmen ergreifen. Bis zum nächsten Angriff.

7

Samstag, 4. März 2017, 16:52

Ich möchte nicht in der Haut des Techniker stecken der den Fehler verursacht hat, ein kleiner Rechtschreibfehler mit großer Wirkung...er hat einfach zu viele Server abgeschaltet und damit eine Kettenreaktion ausgelöst.

https://www.derwesten.de/wirtschaft/tipp…d209817417.html

Dickerbaer

Administrator

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8

Samstag, 4. März 2017, 19:05

Mir ist ohnehin aufgefallen, dass viele welche von sich behaupten Programmieren zu können eklatante Rechtschreibschwächen haben. :engel: Ebenso, diese: "Ich baue mal eben ein neues Game" behauptenden Personen. :hauwech:
  Höflichkeit ist die höchste Form der Verachtung!

Peter 1986

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9

Sonntag, 5. März 2017, 21:23

es komtm drauf an, für ein einzelnes kleineres projekt halte ich solche cloudlösungen auch für nicht zielführend, hat man jedoch ein sehr großes projekt dass in irgendeiner form eine sehr hohe anforderung hat, sei es von der rechenleistung oder schlicht der anbindung, sind solche dienste durchaus brauchbar. gibt ja auhc noch mehr alternativen als amazon, seinen kram in die cloud zu bringen.
 
->Alles ist möglich!<-

Admiral Drake

Schatzjäger

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10

Montag, 6. März 2017, 11:31

Fehler sind menschlich und leider machen sich viele immer erst hinterher Gedanken, wie man die Auswirkung von Fehlern begrenzen kann.
Man kann letztlich nicht vermeiden, dass Fehler passieren, aber man kann das Risiko ermitteln und Gegenmassnahmen ergreifen, aber das alles kostet Zeit und Geld. Das ist etwa so wie das private Sichern von Daten, bevor die Festplatte kaputt geht oder einem das Handy geklaut wurde ...
  Nur wer nichts tut, macht auch keine Fehler. Nicht meckern, sondern anpacken !

SuperSaurfang

Is Seefest

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11

Montag, 6. März 2017, 19:44

Mir ist ohnehin aufgefallen, dass viele welche von sich behaupten Programmieren zu können eklatante Rechtschreibschwächen haben. :engel: Ebenso, diese: "Ich baue mal eben ein neues Game" behauptenden Personen. :hauwech:
Admins bzw Techniker sind auch keine "echten" Programmierer, die müssen nur wissen wie man einen Server und was alles dazu gehört verwaltet.

Admiral Drake

Schatzjäger

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12

Dienstag, 7. März 2017, 09:55

so ein kleines Wörtchen "nur" könnte es Dir auf einen Schlag mit Vielen verderben ... (sind eigentlich alle Programmierer so arrogant) :D
  Nur wer nichts tut, macht auch keine Fehler. Nicht meckern, sondern anpacken !

Dickerbaer

Administrator

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13

Dienstag, 7. März 2017, 10:49

Um mal etwas zu der Person zu sagen welche den Tippfehler verursachte. Er hat zwar den Fehler begangen, aber Amazon hat die Schuld.
Um einmal einen Vergleich zum Bau zu ziehen.

Wenn man einem Radladerfahrer beauftragt, dass dieser durch eine extrem enge Gasse hin und her fahren soll. Dann kann dies eine ziemlich lange Zeit gut gehen, was davon abhängt wie gut der Arbeiter qualifiziert ist. Aber früher oder später passiert dann ein Schlenker und irgendwas ist kaputt. Auch ein Vollprofi muss mal Husten und die Maschine reagiert.
Der Arbeitgeber muss sich im Klaren sein, dass da ein Radlader in einer extremen Gasse rangiert und muss zusehen, dass mögliche Gefahrenquellen ausgeschlossen werden.


Ich sehe in dem Verhalten dieses Technikers eine leichte bis mittlere Fahrlässigkeit. In der von Amazon, jedoch eine schwere.

Amazon hat die schmale Gasse nicht gesichert.
Nach dem Motto: "Der Radlader hat mir den Spiegel abgefahren, warum lassen sie die Straße nicht für an der Seite parkende PKW sperren?" :hauwech:

Den Vorwurf müssen sie sich nun gefallen lassen.
  Höflichkeit ist die höchste Form der Verachtung!

Admiral Drake

Schatzjäger

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14

Dienstag, 7. März 2017, 12:40

Schuldzuweisungen bringen ja nicht viel - inzwischen ist auch Amazon sicher schlauer ...
Übrigens könnte der Radladerfahrer ja auch von sich aus sagen "ist aber ziemlich eng - könnte mal jemand die Autos da wegfahren" - bevor er die Außenspiegel einsammelt ...
  Nur wer nichts tut, macht auch keine Fehler. Nicht meckern, sondern anpacken !